In der ersten digitalen „WJ IMPULSE” geht es um Chancen

Wir rocken die Wirtschaft: Das gilt für die Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern auch in Corona-Zeiten. Das Netzwerk für junge Unternehmer und Führungskräfte möchte gerade jetzt die heimische Wirtschaft unterstützen. Und da Netzwerken und Wissensaustausch auch digital funktioniert, findet die vierte Ausgabe der Erfolgsveranstaltung „WJ IMPULSE” nun zum ersten Mal virtuell statt. Unter dem Motto “Unternehmerische Chancen in der Krise” laden die Junioren am 26. Mai ab 19:30 Uhr alle auf Facebook und YouTube ein, die vor den heimischen Monitorenmitdiskutieren wollen.


Im Live-Interview werden vier Talk-Gäste davon berichten, wie es ihnen und ihren Unternehmen in der Coronakrise geht. Was haben sie verändert? Funktioniert das Geschäftsmodell überhaupt noch? Wo sehen sie Chancen in der Krise? Wie sehen sie in die Zukunft? Ömer Özbekler ist Wirtschaftsjunior in Hanau und gemeinsam mit seinem Bruder führt er das
Unternehmen BCO GmbH. Mit ihrem Team bieten sie bundesweit Schulungen, Seminare und Trainings für unterschiedliche Branchen an. Doch wie funktioniert das, wenn man sich nicht mehr treffen darf? Was hat sich für den Unternehmer verändert?

Julian Räuchle betreibt in Maintal das Grill & Flair Restaurant Little Beach. Hier wird mit sorgfältig ausgewählten Zutaten und viel Liebe gekocht. Doch auch im täglichen Restaurantbetrieb hat sich in der Krise viel verändert. Wie geht der Gastronom mit den neuen Vorschriften um? Funktioniert das
überhaupt? 

Dieter Dausien, Inhaber des Buchladen am Freiheitsplatz in Hanau, entwickelt sein Unternehmen ständig weiter. Denn für ihn sind Bücher eine echte Leidenschaft, das spüren nicht nur seine Kunden. Wie gehen er und sein Team mit der neuen Situation um? Wie kann ein lokales Geschäft mit dem riesigen Online-Marktplatz mithalten? 


Saskia Jungermann ist Sprecherin der WJ Darmstadt und arbeitet im familiengeführten Busunternehmen Heinrich Jungermann GmbH in dritter Generation. Das Unternehmen beschäftigt etwa 20 Mitarbeiter in den Bereichen Fahrdienst, Werkstatt und Verwaltung. Busfahren in der Corona-
Zeit? Was hat sich für die junge Unternehmerin verändert? Wo sieht sie für ihre Branche neueChancen?


Im Rahmen eines Facebook- und YouTube-Livestreams aus dem bright! events and exhibitions Studio in Maintal werden die Gäste der Talkrunde nicht nur Ihre Erfahrungen in der derzeitigen Situation mit den Zuschauern teilen können. Mittels der Kommentarfunktion beider Plattformen wird auch eine Live-Interaktion und ein Austausch zwischen Talkgästen und Zuhörern möglich. Alles natürlich unter Berücksichtigung der gültigen Abstands- und Hygiene-Regeln.


WANN?
Am 26. Mai 2020 um 19:30 Uhr

WO?
Auf Facebook unter @WH.hanau
Auf YouTube unter @WJ_Hanau_Gelnhausen_Schlüchtern

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Junioren freuen sich auf spannende Impulse und viele aktive Zuschauer. Über weitere digitale Veranstaltungen für Unternehmer und Führungskräfte können Sie sich auf der Facebook-Seite der Junioren aktuell informieren.

Junioren unterstützen Kandidaten für den Hessischen Gründerpreis


Mit dem Hessischen Gründerpreis werden seit 2003 junge Unternehmen ausgezeichnet, um ihnen Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu ermöglichen. Die Teilnehmer können ihr Netzwerk ausbauen und ihr Unternehmen passgenau vorstellen. Der Preis würdigt die erbrachten Leistungen erfolgreicher Gründer sowie Nachfolger. Die Auszeichnungen werden in den Kategorien „Innovative Geschäftsidee“, „Zukunftsfähige Nachfolge“, „Gesellschaftliche Wirkung“ und „Gründung aus der Hochschule“ verliehen. Auch dieses Jahr unterstützen die Wirtschaftsjunioren dieses Projekt durch Coaching, die sie Bewerbern aus
unserem Kreis anbieten. Dabei werden der Pitch und die Präsentation gemeinsam unter die Lupe genommen, die die Teilnehmer vor der Jury präsentieren. Dieses Angebot ist kostenlos.

Interessierte Bewerber können sich bei der Geschäftsstelle der Junioren (Bettina Rausch, B.Rausch@hanau.ihk.de) melden.

Mehr Informationen gibt es im Netz unter hessischer-gruenderpreis.de.

Digital Netzwerken – geht das?


Die Wirtschaftsjunioren stehen gerade in diesen Zeiten als Netzwerk zusammen. Corona ist fürUnternehmer und Führungskräfte eine enorme Herausforderung, die nur gemeinsam zu bewältigen ist, davon sind die Junioren überzeugt. Das Netzwerk der „jungen Wirtschaft“ will Menschen
zusammenbringen und Erfahrungsaustausch ermöglichen. Doch was tun, wenn Veranstaltungen abgesagt werden und ein persönlicher Austausch bei Vorträgen, Betriebsbesichtigungen oder Projekttreffen nicht stattfinden kann? Die WJ Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern geht deshalb nun digitale Wege, um Mitglieder und Interessenten weiterhin zusammenzubringen. Gerade jetzt zeigt sich, dass sich hier besonders die junge WJ-Generation als „digital natives“ mit ihren Erfahrungen einbringen kann.

Veranstaltungen werden digital

So wird die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „WJ IMPULSE“ nun digital. Im Live-Interview werden die Gäste nun im virtuellen Studio von Mitglied Thomas Giegerich, bright! GmbH, begrüßt, die Zuschauer
können über ihre Rechner dabei sein. Auf Facebook finden regelmäßig Experten-Talks statt, bei denen zu aktuellen Themen live diskutiert werden kann. So zum Beispiel das Thema „Steuerliche Auswirkungen durch die Corona-Krise“ mit Steuerexperte und WJ-Mitglied Tobias Epp. Die Zuschauer können ihre Fragen direkt an den Fachmann stellen. Weitere Formate wie zum Beispiel ein digitales „WJ after work“ sind bereits in Planung. Über Facebook können sich Interessierte über die Aktivitäten
aktuell informieren.

Wie bleiben die Mitglieder untereinander in Kontakt?


Die WJ „trifft“ sich schon seit vielen Monaten über die Plattform Slack. Das digitale Kommunikations-Tool ermöglicht es, trotz Abstandsregelungen persönlich miteinander zu sprechen und sich über Themen und Projekte auszutauschen. Regelmäßige Online-Meetings in Form von Videokonferenzen sorgen zusätzlich dafür, dass die nächsten Projekte zusammen geplant werden können. Auch mit dem Twinning-Kreis vom JCI Wisconsin sind die Junioren regelmäßig in digitalem Kontakt. „Das
funktioniert sehr gut, da wir dadurch wirklich in einen echten Austausch kommen und Mitglieder so von den Erfahrungen anderer profitieren können. Besonders jetzt ist das wichtig. Auch wenn uns der persönliche Kontakt schon sehr fehlt“, berichtet WJ-Vorstandsmitglied Stefanie Schietzold. „Wir freuen uns jetzt schon darauf, wenn wir wieder Präsenz-Veranstaltungen für unsere Mitglieder organisieren können. Bis dahin werden wir die digitalen Möglichkeiten ausschöpfen, so gut es geht.“


Auch andere WJ-Kreise in Hessen haben sich auf die außergewöhnlichen Umstände eingestellt. So organisiert WJ Frankfurt ein digitales Debating-Event, in Fulda werden Neumitglieder per Videokonferenz begrüßt, in Offenbach trifft man sich digital mit Junioren aus der Schweiz. Diese
Online-Events funktionieren auch kreisübergreifend und sorgen dafür, dass das Netzwerk der jungen Wirtschaft noch enger zusammenrückt. Digital Netzwerken: Ja, das geht.


Interessierte Unternehmer und Führungskräfte, die bei den Junioren „reinschnuppern“ wollen, können sich auf Facebook unter @WJ.hanau zu den digitalen Veranstaltungen anmelden. Ansprechpartner für die Junioren bei der IHK ist Bettina Rausch (B.Rausch@hanau.ihk.de).

Statement von Kolja Erdmann zur aktuellen Corona-Krise

Kolja Erdmann ist zusammen mit Nicole Schimmelpfennig Teil des Sprecherteams der Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Er ist Unternehmer in Hanau und beschäftigt Mitarbeiter.

„Vor wenigen Wochen noch war es irgendein Virus, eine Grippe. Und innerhalb weniger Tage hat sich die Welt komplett gedreht: Homeoffice, Kindergärten, Schulen, Restaurants schließen, Kontakt- oder Versammlungsverbot. Und plötzlich sitzen wir da alle, sehen unsere Aufträge schwinden und stellen im Gehirn um vom optimistischen „2020 kann kommen“ auf „ich bin froh, wenn meine Firma das Jahr überlebt“.

Was das Gesundheitssystem kann, wie schnell man es erweitern könnte, wen man wie separiert, wie man die Schäden der Abschottung gegen die Schäden, die das Virus anrichtet, abwägt – ich bin froh, dass ich diese Entscheidung nicht treffen muss. Ich kann es nicht, keiner von uns kann das. Und all die Stimmen, die überall wach werden und auf Facebook selbsternannte Klardenker sind, die können es auch nicht.

Und bei aller Unruhe mit Blick auf die Zukunft steckt darin aber auch eine gewisse Ruhe. Denn so können wir auf das besinnen, was wir können: unter den gegebenen Umständen gute Unternehmer sein. Gute unternehmerische Entscheidungen treffen, voraus denken, solidarisch sein und am Ende das Bild des ehrenwerten, verantwortungsvollen Geschäftsmannes(/frau) hochhalten. Viele von uns stehen in der
Verantwortung für Mitarbeiter. Auch das macht einen großen Teil aller Überlegungen und Sorgen aus. Wir brauchen uns in dieser Zeit. Mitarbeiter uns – aber wir auch unsere Mitarbeiter, wenn es wieder los geht mit der Wirtschaft. Wir sind an der Stelle angewiesen auf die Solidarität und das Gefühl, dass wir alle im selben Boot sitzen und uns Gedanken für einander machen. Der Auftritt der Stadt Hanau beispielsweise ist bemerkenswert, besonders da das schon die zweite große Herausforderung für diese Stadt in 2020 ist. Die Geschwindigkeit, mit der auf die Situation eingegangen wird, von Stadt, Vereinen und Bürgern, und aktiv versucht wird sie zu gestalten, ist aller Ehre Wert. Sei es durch Information, Gutscheinaktionen vom Hanauer Marketing Verein, Mundschutze, die auf dem Wochenmarkt verkauft werden oder Ähnliches.

Aber andererseits sehe ich mit Sorge, dass viele unserer WJ-Mitglieder und Freunde berichten, die eigene Hausbank habe trotz der 80% Kreditabsicherung durch die KfW vor ein paar Tagen und selbst jetzt, trotz der 100% Absicherung, keine Kredite gegeben. Als Auflagen wurden dann gemacht, zuerst private Rücklagen für die Rente zu verbrauchen, private Aktien zu verkaufen (ausgerechnet jetzt) oder lieber mal anzuklopfen, wenn gerade keine Krise ist. Liebe Banken, wenn alles läuft, brauchen wir keine Hilfe. Wir brauchen Euch als den Partner, als den ihr Euch in den Hochglanz Werbungen immer bewerbt – und zwar genau jetzt. Mit Taten. Es ist ein Risiko, für uns alle. Es macht Arbeit. Aber ihr seid ein großer Player in diesem ganzen Spiel. Wenn ihr uns jetzt im Stich lasst, ist das meiner Meinung nach ein großer Schaden für uns, für die Wirtschaft, für die Leute, die mit ihren Arbeitsplätzen daran hängen, selbst Kredite bei Euch offen haben und nicht zuletzt auch ein Imageverlust für Euch selbst, der sich nicht durch Luftballons verteilen auf dem Marktplatz wieder gut machen lässt.

Wir sind auf die Solidarität angewiesen und in vielen dieser Fragen sitzen wir tatsächlich im selben Boot. Eins hängt am anderen. Wer jetzt seine Schäfchen ins trockene bringen will und sinnbildlich Palettenweise
Klopapier bunkert, der lebt nicht in der Zeit einer Toilettenpapier-Krise,sondern ist Auslöser der Toilettenpapier-Krise.

Lasst uns durchhalten, nach vorne schauen, das Positive sehen, die Ruhe genießen und dann das beste unter den Optionen tun, die wir zur Verfügung haben.“

Kolja Erdmann
Sprecher der Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern

WJ IMPULSE Netzwerkabend: „Von Anfang an Profis ins Boot holen“

Über 80 Gäste folgten der Einladung der Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, der Sparkasse Hanau und des Hanauer Anzeigers zur dritten WJ IMPULSE unter dem Motto „Lokal Digital“. Die Netzwerkveranstaltung für Unternehmer, Führungskräfte und Gründer fand dieses Mal im Hanauer Restaurant Ruderei statt. Im Live-Interview stellten sich drei Podiumsgäste den Fragen von Yvonne Backhaus-Arnold, stellvertretende Chefredakteurin des Hanauer Anzeiger.

Auf dem Podium waren sich alle einig: Als Unternehmer kann man selbstbestimmt handeln und seine eigenen Werte und Vorstellungen umsetzen. Dabei braucht man viel Mut, Ausdauer und Partner, die unterstützend zur Seite stehen. Selina Yanik gründete zusammen mit Victor Gorelik das Uhrenlable SAY time. Die junge Gründerin berichtete von ihrem Start ins Unternehmertum. Ihr sei Nachhaltigkeit und Fairness besonders wichtig, sei es bei der Auswahl der verwendeten Materialien für ihre Uhren, bei der Produktion oder im Umgang mit Lieferanten und Kunden. Sie setzt auf das Internet als bewährtes Kontaktmedium zur ihren Kunden, persönliche Beratung sei jedoch durch Digitalisierung nicht ersetzbar. Ähnliche Erfahrungen hat Mario Blandamura gemacht. Mit seinem Familienunternehmen Paradieschen ist er seit über 20 Jahren erfolgreich. Auch dank Digitalisierung. Sie hilft ihm, Geschäftsprozesse effektiver zu gestalten und Abläufe zu straffen. So entwickelte er für sein Unternehmen ein eigenes Warenwirtschaftssystem, das seine speziellen Anforderungen erfüllen kann. Bereits 1996 habe er schon digital gewogen und verpackt, in der Bio-Branche damals eine absolute Neuheit. Trotzdem setzt er neben den Möglichkeiten, online zu verkaufen, auf ein lokales Ladengeschäft, das er in Linsengericht bauen ließ. Die Leute wollen die Produkte sehen, fühlen, riechen – das sei online einfach nicht möglich. Seine Antwort auf die Frage „Was würden Sie heute anders machen, wenn Sie noch mal gründen würden?“ lautete: „Nicht so viel Nachdenken. Just do it“. Matthias Rieß, Mitgründer des Restaurants Ruderei und Vollblutgastronom, riet jungen Unternehmern, sich frühzeitig Profis mit ins Boot zu holen. Er berichtete von vielen schlaflosen Nächten während der Gründungsphase. Diese wären gar nicht nötig gewesen, wenn er sich von Anfang an Unterstützung geholt hätte. So lobte er die Zusammenarbeit mit der Hanauer Sparkasse, die ihn gut unterstützt habe. Als Unternehmer sei es wichtig, viel Ausdauer mitzubringen und nicht zu schnell aufzugeben. Heute sei er in der Restaurantszene angekommen und schätzt den persönlichen Austausch mit seinen Gästen. Digitalisiert sei bei ihm die Tischreservierung im Internet.

Anschließend gab es viele Fragen aus dem Publikum, es wurde bis spät in den Abend hinein genetzwerkt. „Das zeigt, dass der Austausch über Erfahrungen in Sachen Unternehmertum wichtig und gerade für junge Gründer eine Bereicherung ist“, so der Projektleiter Ahmet Cetiner von den Wirtschaftsjunioren Hanau. „Wir sind begeistert, wie viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind. Das bestätigt uns in unserer ehrenamtlichen Arbeit bei den WJ. Wir bringen die Menschen zusammen. Ein besonderer Dank geht an die Sparkasse Hanau, die uns bei der Veranstaltung tatkräftig unterstützt hat. Danken möchten wir auch dem Hanauer Anzeiger, der die Veranstaltung als Medienpartner begleitet. Auch hier beweist sich: Gute Vernetzung im Kreis nützt allen Beteiligten. Wir wollen die WJ IMPULSE Reihe auf jeden Fall fortsetzen und haben schon viele neue Ideen“. Die Wirtschaftsjunioren sind der größte deutsche Verband der jungen Wirtschaft. Im Kreisverband „Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern“ engagieren sich derzeit 40 aktive Junioren unter 40 Jahren und etwa 70 Fördermitglieder. Sie wollen mit ihrer Arbeit dazu beitragen, Impulse für Unternehmer/innen zu geben und die Begeisterung für das Unternehmertum weiterzutragen. Für sein besonderes Engagement wurde Ahmet Cetiner am Abend von den Hanauer WJ mit der Silbernen Juniorennadel ausgezeichnet.

Auf dem Podium berichten Unternehmer von ihren Stolpersteinen und Erfolgsprojekten. V.l.n.r.: Matthias Rieß (Ruderei), Mario Blandamura (Paradieschen), Moderatorin Yvonne Backhaus-Arnold (Hanauer Anzeiger) und Selina Yanik (SAY time).

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion und die Organisatoren des WJ IMPULSE Netzwerkabends freuen sich über viele Gäste. V.l.n.r.: Matthias Rieß (Ruderei), Yvonne Backhaus-Arnold (Hanauer Anzeiger), Selina Yanik (SAY time), Mario Blandamura (Paradieschen), Hermann Köck (Sparkasse Hanau), Julia Heuwieser (Sprecherin der WJ Hanau) und Ahmet Cetiner (WJ Hanau).

Auszeichnung mit der silbernen Juniorennadel für Ahmet Cetiner

Europatag bei MAINKULTUR

Wirtschaftshunioren engagieren sich für ein vereintes, friedliches und vor allem demokratisches Europa. Im Vorfeld der diesjährigen Europawahl lud Wirtschaftsjunior Ahmet Cetiner zu einer Podiumsdiskussion nach Maintal in seine Lounge am Mainufer. Eingeladen waren die Vertreter der demokratischen Parteien Maintals, um sich mit den Besuchern zum Thema Europawahl auszutauschen. Die Wirtschaftsjunioren unterstützten die Aktion, in dem sie gesponserte Getränke ausgaben und so mit den Besuchern ins Gespräch kamen. Am Stand schaute auch Maintals Bürgermeisterin Monika Böttcher vorbei. Vielen Dank an Ahmet Cetiner für diese tolle Aktion.

Roadshow zum Hessischen Gründerpreis in Hanau: Wirtschaftsjunioren unterstützen Hessischen Gründerpreis

Zum Start des Hessischen Gründerpreises 2019 fand am 13.05. die Auftaktveranstaltung in der IHK Hanau statt. Die Wirtschaftsjunioren waren als Netzwerkpartner vor Ort und unterstützen Bewerber mit unternehmerischem Know-how. 

Der Hessische Gründerpreis, der im Rahmen der Hessischen Gründertage veranstaltet wird, richtet sich an Gründungsinteressierte und Gründer/innen, Jungunternehmer/innen und Experten der Gründungsförderung sowie Unternehmensnachfolger/innen. Das Projekt will für das Thema „Gründung“ sensibilisieren, ein Forum zum Austausch bieten und dazu beitragen, dass mehr Menschen eine selbständige und erfolgreiche Existenz aufbauen. Die Wirtschaftsjunioren unterstützen das Projekt schon seit einigen Jahren. Bewerber erhalten kostenfrei Präsentationstraining und wertvolle Tipps von erfahrenen Unternehmer/innen. Bis zum 06. Juni können sich Gründer/innen aus Hessen bewerben, die vor weniger als fünf Jahren gegründet haben. Die Teilnehmer profitieren von der medialen Aufmerksamkeit und den angebotenen Trainings. Zu gewinnen gibt es außerdem ein Unternehmensvideo. Interessierte Unternehmer/innen können sich bei den Junioren melden oder sich direkt auf der Webseite des Gründungspreis bewerben: www.hessischer-gruenderpreis.de.

 

Wirtschaftsjunior Daniel Loeber gibt Tipps für erfolgreiches Social Media Marketing für Unternehmen.

Beim Speed Networking werden neue Kontakte geknüpft.

Die Wirtschaftsjunioren bei der Auftaktveranstaltung: Simon Schmidt, Kolja Erdmann, Stefanie Schietzold, Ahmet Cetiner, Daniel Loeber

Kolja Erdmann stellt das Unternehmernetzwerk Wirtschaftsjunioren vor.

Ein Blick hinter die Kulissen des Bundestages

Wirtschaftsjunior Ömer Özbekler begleitet Esther Dilcher bei parlamentarischer Arbeit 

Junge Wirtschaft trifft Politik – unter diesem Motto steht der jährliche Know-how-Transfer der Wirtschaftsjunioren Deutschland mit dem Deutschen Bundestag. Während der diesjährigen Projektwoche begleitete Unternehmer Ömer Özbekler die Bundestagsabgeordnete Esther Dilcher eine Woche lang bei ihrer parlamentarischen Arbeit. Der Know-how-Transfer fand in diesem Jahr bereits zum 25. Mal statt.

„Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen von jungen Unternehmerinnen und Unternehmern hinsichtlich der Rahmenbedingungen für ihre Tätigkeit und davon abgeleitet ihre Wünsche an uns Politiker. Das Programm sehe ich dabei als wichtige und konstruktive Brücke zwischen Politik und Wirtschaft.“, so die Abgeordnete. „Gleichzeitig wachse bei den jungen Wirtschaftsvertretern das Verständnis für parlamentarische Arbeit und die damit verbundenen Entscheidungen.“, so Esther Dilcher weiter

Auch für die jungen Unternehmer und Führungskräfte hat sich der Austausch gelohnt: „Es war eine lehrreiche und spannende Woche und eine tolle Möglichkeit, hinter die Kulissen des politischen Berlins zu schauen“, fasst der Unternehmer Ömer Özbekler aus Hanau seine Eindrücke zusammen.

Am diesjährigen Know-how-Transfer, der vom 13. bis zum 17. Mai stattfand, nahmen über 200 junge Wirtschaftsvertreter aus ganz Deutschland teil. Inhaltlich machten sich die Wirtschaftsjunioren für mehr Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland, die Förderung von Gründungen und eine progressive Europapolitik stark. Auf dem Programm standen Hintergrundgespräche mit den Fraktionsvorsitzenden, Treffen mit jungen Parlamentariern und ein Termin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Wirtschaftsjunioren Deutschland sind mit mehr als 10.000 Mitgliedern der bundesweit größte Verband junger Unternehmer und Führungskräfte und organisieren den Know-how-Transfer bereits zum 25. Mal. Ziel der Projektwoche ist es, jungen Unternehmern einen Einblick in parlamentarischen Alltag zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern.

Esther Dilcher und Ömer Özbekler

JCI Europakonferenz in Lyon

Einmal im Jahr findet die Europakonferenz des Dachverbandes JCI der Wirtschaftsjunioren statt. Diesmal trafen sich vom 08. bis 11. Mai Junioren aus ganz Europa in Lyon. Julia Heuwieser, Sprecherin der Hanauer Junioren und Mitglied im Hessischen Landesvorstand, nahm an der 4-tägigen Konferenz mit dem Motto „The French Taste“ teil. Bei Workshops, Projekten zum Europatag und der deutschen Debating-Meisterschaft konnte sie sich mit Unternehmern austauschen. Highlight war das Twinnig-Dinner mit Mitgliedern von JCI Izmir aus der Türkei, die schon bei der Hessischen Landeskonferenz in Hanau 2018 Gäste der Hanauer Junioren waren. Nächstes Jahr findet die Europakonferenz in Dublin satt, 2021 in Rostock.

Die Teilnehmer aus Hessen

Twinning Dinner

Lyon

Lyon

Deutsche Teilnehmer in Lyon

Betriebsbesichtigung bei der BRACKER GmbH in Freigericht

Sondermaschinen für die unterschiedlichsten Branchen aus dem Freigericht

Spannende und exklusive Einblicke in den Sondermaschinenbau konnten die Teilnehmer der Betriebsbesichtigung bei der Fa. Bracker erleben. In Altenmittlau entstehen Maschinen für Kunden von der Stahlindustrie über den Schiffsbau, hin zur Pharma- und Lebensmittelindustrie. Aber auch eine Maschine zum Sortieren von organischen Saiten für Musikinstrumente oder Messe-Hingucker wie ein automatischer Tischkicker wurden bereits im Familienunternehmen Bracker realisiert. Die Firma kommt immer dann in Spiel, wenn es kniffelig wird und eine neu zu erdenkende Maschine kreiert werden muss. „Meistens beginnt der Prozess mit einem weißen Blatt Papier und wir entwickeln dann mit dem Kunden gemeinsam die benötigte Maschine“, berichtete der Eigentümer und Geschäftsführer Christoph Traxel den Besuchern.

Einen Teil der über 200-jährigen Firmengeschichte durften die Besucher auch im hauseigenen Film „Ich, eine Bracker Presse“ erleben. Anschließend ließen die Junioren den Abend im Restaurant „Zum Löwen“ in Altenmittlau ausklingen.



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Die nächsten Termine

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Nützliches


http://www.wj-hessen.de/http://www.wjd.dehttp://jci.cc/http://hanau.ihk.de
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