Zu Gast bei SICO in Steinau

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Ewald Simon, Geschäftsführer der „SICO D. & E. Simon GmbH“ begrüßte kürzlich die Wirtschafts-junioren gemeinsam mit seiner Frau Gudrun im 1983 gegründeten Unternehmen. „Wir haben klein angefangen in einer Scheune auf einem Bauernhof in Untersotzbach. Meine Frau in der Buchhaltung, mein Bruder Dietmar in der Produktion, drei Arbeiter und ich im Ein- und Verkauf,“ erzählte der gelernte Industriekaufmann.

Rasch expandierte der Kautschuk und Gummi verarbeitende Betrieb. 1987 wurde das heutige Firmengrundstück in Steinau an der Straße gekauft und bereits im Mai 1988 konnte das neue Gebäude bezogen werden.

Seitdem wurde es immer wieder erweitert und ergänzt, dem Wachstum des Unternehmens entsprechend. 1989 kam das Tochterunternehmen SICO Tech GmbH in Waltershausen hinzu, 1990 die italienische Tochter SICO-Italia und mit der Sitzverlegung der BOGE GmbH nach Steinau erfolgte in diesem Jahr ein weiterer wichtiger Meilenstein. 1995 kam die Produktionsstätte SICO CZ im tschechischen Hostim hinzu. Weitere Expansionen sind laut Simon geplant.

Heute hat die Gruppe insgesamt 250 Mitarbeiter, davon 130 am Stammsitz Steinau. Konjunkturen und Krisen hat das Unternehmen, dank seiner großen Produktionsvielfalt, hohen Flexibilität und Innovationsfähigkeit überlebt. Die ausgezeichnete Expertise bei den thermoplastischen Elastomeren sowie die engen, langjährigen Kundenbeziehungen in alle nur denkbaren Branchen haben ebenfalls maßgeblich zum Erfolg beigetragen, so Gründer und Geschäftsführer Ewald Simon beim Betriebsrundgang. Die Entwicklungen gingen in enger Zusammenarbeit mit den Kunden einher. Gemeinsam werden die Produkte mit hochwertigen CAD- und CAM-Programmen so lange optimiert, bis die Prototypen in die Serienfertigung gehen können. Ein weiterer wichtiger Vorteil dabei: Die Formen (Werkzeuge) für die einzelnen Produkte sind Eigenentwicklungen und werden im Betrieb selbst hergestellt – ein wichtiger Schutz vor Sicherheits- und Informationslücken.

Der Wettbewerb in der Branche ist hart, berichtet Ewald Simon: Strenge Umweltvorschriften, Kostendruck durch billige Löhne im Ausland, hohe Anforderungen an das Recycling der Produkte und der Preiskampf mit den Wettbewerbern untereinander prägen das Tagesgeschäft.



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