WJ besichtigt globales Unternehmen in Langenselbold

Es ist doch immer wieder erstaunlich, welche Firmen im Main-Kinzig-Kreis ansässig sind. Die WJ besuchten die Elementar Analysensysteme GmbH (EAS) besichtigt. Begrüßt wurden die Junioren von Geschäftsführer Albrecht Sieper, der zunächst in einer kurzen Präsentation die EAS vorstellte bevor es auf den Rundgang durch das neue Gebäude ging, das im Mai 2017 Einweihung feierte. Gegründet wurde sie 1991 nachdem sie aus der Analysentechnik der Heraeus GmbH ausgegliedert worden ist. Heute ist die Elementar zu einem weltweit führenden Hersteller von Geräten für die Analytik nichtmetallischer Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Schwefel oder Chlor in allen organischen und der Mehrzahl der anorganischen Substanzen entwickelt.

Die Junioren waren beeindruckt von der Herstellung der analytischen Geräte für die vielfältigen Bereiche wie Chemie, Agrar, Energie, Material, Umwelt und sogar Forensik.

MainKinzig@Night 2017

Unter dem Titel MainKinzig@Night treffen sich die Wirtschaftsjunioren Hanau Gelnhausen Schlüchtern und Junioren aus benachbarten Kreisen zu einem Freitag-Abend-Event.

Wir besichtigen zwei Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis, die auch nachts arbeiten und blicken dort hinter die Kulissen. Anschließend gibt es ein gemütliches Essen, bei dem genetzwerkt werden kann. Dazu sind auch
Junioren eingeladen, die nicht an den Besichtigungen teilnehmen wollen.

Weitere Infos findet Ihr hier: Download (PDF)

High-Tech aus Steinau – WJ Hanau besichtigen Auto-Zulieferer ODW Elektrik

Im Oktober besuchten die Wirtschaftsjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern (WJ) den Automobilzulieferer ODW Elektrik in Steinau. Während der spannenden Besichtigung konnten die Jungunternehmer einen Blick in die vollautomatisierte Produktion werfen, in der von manchen Produkten bis zu 17 Millionen Stück im Jahr hergestellt werden.

In vielen – insbesondere deutschen – Autos findet sich Technik von ODW Elektrik. Der Kunde sieht davon so gut wie nichts, da es sich um einen Zulieferer der zweiten Reihe handelt, der für andere Zulieferer Teile für ganze Systeme produziert und entwickelt. Die WJ lernten so ganz praktisch, wie Gurterkennungssysteme oder automatische Heckklappen funktionieren und welche komplexe Technik dahinter steckt.

Das seit 1970 existierende Familien-Unternehmen in der 3. Generation mit einem Jahresumsatz von 91 Mio Euro hat neben dem Hauptsitz in Steinau weitere Werke in Ungarn, der Ukraine, in Mazedonien und in Mexiko. Auf die interessierte Nachfrage berichteten die ODW-Geschäftsführer, dass die Deutsche Außenhandelskammer bei der Suche nach geeigneten Standorten eine große Hilfe ist, insbesondere für ein mittelständisches Unternehmen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt beschäftigt ODW weltweit 2.000 Mitarbeiter, davon 200 im Stammwerk. Die WJ informierten sich auch über mögliche Ausbildungsberufe und diverse Möglichkeiten der Mitarbeitergewinnung.

Wirtschaftsjunioren erhöhen die Sicherheitsvorkehrungen

Vorschlag Bildunterschrift: Glücklich in Freiheit

Erst nach einem ausführlichen Sicherheitscheck konnte kürzlich eine Betriebsbesichtigung der Wirtschaftsjunioren beginnen. Der Grund: die Junioren nahmen einen etwas anderen Betrieb unter die Lupe – die Justizvollzugsanstalt (JVA) Hünfeld. Hünfeld ist die erste teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt Deutschlands. Seit 2006 ist die Anstalt in Betrieb und hält rund 500 Haftplätze bereit. Anstaltsleiter Dr. Philipp Gescher erläuterte den Teilnehmern, dass der Strafvollzug selbst in Deutschland auf keinen Fall privatisiert werden darf. Der Strafvollzug gehört zum Kernbereich der staatlichen Aufgaben. Eine Privatisierung wäre mit dem Grundgesetz nicht vereinbar. In privater Hand sind unter anderem der Betrieb der Küche, des JVA-Kiosks, Facility Management, soziale und pädagogische Beratung sowie die Leitung der Arbeitswerkstätten. Von den Werkstätten werden überschaubare Produktionstätigkeiten für externe Auftraggeber übernommen. Gerade unter dem Aspekt der Auftragsakquise für die JVA-Werkstätten ist für Dr. Gescher der Kontakt zu den Wirtschaftsjunioren wertvoll.

In betriebswirtschaftlicher Hinsicht eröffnete der ehemalige Strafrichter den Jungunternehmern eine andere Perspektive: damit eine ordnungsgemäße Strafverfolgung sichergestellt wird, können betriebswirtschaftliche Aspekte im JVA-Betrieb nicht an oberster Stelle stehen. Das wird besonders deutlich, wenn ein „Bewohner“ eine sogenannte Ersatzfreiheitsstrafe absitzt, so Dr. Gescher. Ersatzfreiheitsstrafen müssen angetreten werden, wenn ein Verurteilter die ihm auferlegte Geldstrafe nicht bezahlt. Geldstrafen werden in Tagessätzen bemessen und richten sich nach dem Einkommen des Verurteilten. So ein Tagessatz kann schon mal erheblich niedriger sein als die 100 €, die den Staat ein Haftplatz in der JVA pro Tag kostet.

Dr. Gescher ließ die Junioren die JVA erleben. Der Rundgang ging durch lange Gänge, Zellen, Aufenthaltsräume für die Insassen, Sporthalle, Kirche usw. Immer schloss sich erst eine Tür hinter den Junioren, bevor eine neue geöffnet wurde. Der kurze Aufenthalt in einer Zelle für die besonders gesicherte Haft war besonders beklemmend, so Sprecherin Kerstin Cieslik.

Die Betriebsbesichtigung war ein echtes Erlebnis. Danach waren die Teilnehmer jedoch erleichtert, wieder draußen zu sein.

Betriebsbesichtigung: Heinrich Thylmann GmbH & Co. KG, Schöneck

019_23-02-2011-h-thylmann-gmbh-co-kgHenrik Frese, Geschäftsführer der Heinrich Thylmann GmbH & Co. KG lässt den grünen Thylmann Sattelschlepper passieren und begrüßt die Wirtschaftjunioren Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Mit seinem Eintritt 2000 ins Unternehmen hat er die Entwicklung der Mühle zu einer Schnittstelle zwischen regionaler Landwirtschaft und der ansässigen Backindustrie in RheinMain vorangetrieben.

mehr »

Spielzeug und Wirtschaftsgut

Dr. Maren Raetzer, Leiterin des hessischen Puppenmuseums in Hanau-Wilhelmsbad führte die Wirtschaftjunioren jüngst durch die Räume des Museums und durch die Geschichte der Puppen als Wirtschaftsgut. mehr »

Vom Fahrradreifen zur Matratze

Vom Fahrradreifen bis zur ergonomischen, hochqualitativen Produktinnovation, auf der man perfekt schlafen kann, reicht die Entwicklungsgeschichte der Produktpalette des Hanauer Traditionsunternehmens Dunlopillo. mehr »

Johannes Scherer über die Schulter geschaut

„Hit Radio FFH ist das meist gehörte Hörfunkprogramm in Hessen. Nach den Ergebnissen der Media-Analyse 2010/II schalten jede Stunde im Durchschnitt 480.000 Hörer das Programm ein“, erfahren die Wirtschaftjunioren als erstes bei Ihrer Begrüßung in den Radio-Studios von Bad Vilbel. Hit Radio FFH (früher Radio FFH) ist eines von drei Programmen, das von der Radio/Tele FFH GmbH & Co. Betriebs-KG produziert wird (neben planet radio und harmony fm). Die Abkürzung FFH steht für Funk und Fernsehen Hessen. Am 15. November 1989 wurde in Frankfurt am Main der Sendebetrieb aufgenommen und seit 2001 sendet FFH aus dem Funkhaus in Bad Vilbel. Inzwischen schickt FFH nicht nur Musik über den Äther, sondern ist mit großen Events auch auf Megaveranstaltungen wie dem Hessentag vertreten. mehr »



Like us on Facebook

Die nächsten Termine

Nützliches


http://www.wj-hessen.de/http://www.wjd.dehttp://jci.cc/http://hanau.ihk.de
Anmelden